Wie sehr ich dich vermisse. Dein Urlaub bei Oma und Opa und ein bisschen Papa

Hallo meine liebste Maus,

heute ist dein letzter Urlaubstag angebrochen und ich muss sagen: Es wird wirklich Zeit, dass du endlich wieder nach Hause kommst:)
Unsere Nachbarn haben dich schon am Montag erwartet und dir ein Schälchen Muffins vor unsere Haustür gestellt. Ja, ich bin eindeutig nicht die einzige, die dich vermisst! Die Mädchen von nebenan, Tobi, Tjark, Oskar. Von allen deinen Jungs kamen per Mama-What-App schon Fragen, wann du endlich wieder da bist.
Und dann frag mal mich.
Ich vermisse deinen Duft, den ich jeden Abend einatme, wenn ich dich in dein Bett bringe.
Ich vermisse deine Fragen, dein Singen, das Galoppieren der Schleich-Pferde.

Ich vermisse deine Anwesenheit, ohne dich ist alles hier furchtbar leise:(
Aber morgen. Morgen bist du endlich wieder da.

Ich liebe dich, und freue mich unendlich!!!

Deine Mama

Macht mit beim offiziellen Weltrekord „Der längste Brief der Welt“!

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder ein Briefchen für meine lieben Leser. Und wo wir bei dem Thema „Briefe“ sind: Einige haben es schon mitbekommen, mein Partner und ich haben eine verrückte Aktion ins Leben gerufen, den „Weltrekord für Hebammen“.

Worum geht es?

Wir sammeln Briefe von Eltern, Hebammen, Kindern, einfach JEDEM, der mitmachen möchte. Das können Wutbriefe, Dankesbriefe, Erfahrungsberichte, Forderungen, gemalte Bilder von Kindern, und natürlich Vorschläge sein, wie wir die Geburtshilfe in Deutschland ändern müssen.

Zusammengefügt wollen wir mit diesem „Längsten Brief der Welt“ den aktuellen, offiziellen Weltrekord brechen, der bei 5 km liegt.

Das ganze läuft offiziell unter den Guinnes Weltrekorden.

An wen wird der Brief geschickt?

Wir senden die gesammelten und zu einer riesen Schriftrolle zusammengefügten Briefe am 15. September an die Bundeskanzlerin Frau Merkel.

Wer kann mitmachen?

Jeder!!!

Wie kann man mitmachen?

Schreibt einen Brief auf DINA4 Blätter. In diesen Brief könnt ihr Euch positiv, negativ, fordernd, sanft, lieb, wütend, rasend über das Thema Geburtshilfe auslassen. Gerne dürfen Eure Kinder Bilder malen, die ebenfalls in die Rolle eingepflegt werden. Schickt uns Euren Brief an:

Familymag-media

Bartholomäusstr. 51a

48231 Warendorf.

Wir freuen uns über jeden einzelnen Brief!!!

Bitte erwähnt kurz in einer Notiz, ob wir den Brief fotografieren und veröffentlichen dürfen.

Liebe Grüße

Eure Mira

Mama schreibt ein Buch und du wünschst dir, das Buch wäre endlich mal fertig

Foto: Durch Who is Danny / shutterstock

Liebstes Mäuschen,

die letzen Wochen und Monate waren für dich alles andere als kunterbunt. Eher sogar ziemlich langweilig. Bis auf die Tage an denen wir umzogen. Da stand die Welt für dich auf dem Kopf.

Viel mehr als der Umzug in unser Traumhaus hat dich aber eines genervt:

Mama und Deva haben sehr, also wirklich sehr, sehr viel Zeit am Laptop gesessen, weil wir ein Buch geschrieben haben.

Was für uns eine riesen Herzenssache ist, ist für dich einfach nur öde…

Wenn kein Kindergarten ist, spielst du wunderschön mit deinen Schleichtieren und genießt dieses gigantisch wirkende Haus. Aber trotzdem würdest du gerne mehr mit mir spielen. Meine ganze Aufmerksamkeit bekommen, keine Konkurrenz in Form eines doofen Manuskriptes spüren.

Dass das Buch natürlich keine Konkurrenz für dich ist, das weißt du natürlich noch nicht, denn alles was du mitbekommst, ist, dass tagsüber dieses olle Buch total viel Zeit „klaut“.

Aber ich verspreche Dir: Egal, wo meine Augen gerade hinsehen. Auch, wenn ich gerade den Blick auf den Bildschirm halte, du bist immer meine Nummer Eins.

Und meine Nummer Eins wird bald ein SCHULKIND, du glaubst gar nicht, wie stolz ich auf Dich bin!!!

Übrigens liest jetzt gerade die Ulla unser Manuskript. Mama und Deva werden noch ein paar mal ein wenig daran arbeiten, aber nicht mehr so extrem, wie die letzten Wochen:)

Und bald schon bekommt unser Buch ein „Gesicht“. Wir werden bald sehen, wie das Cover im Verlag gestaltet wird. Und auf den Tag, an dem wir erfahren, wie das aussehen wird, freuen wir uns schon riesig.

Und noch mehr natürlich auf den Tag, an dem wir gemeinsam mit dir unser Buch in den Händen halten! Manchmal kann ich es gar nicht glauben, dass wir wirklich gerade für einen so großen Verlag ein Buch schreiben… Das war immer mein größter Traum. So wie du später gerne eine ganze Pferdefarm haben willst.

Ich hab dich super dolle lieb!!!

Bis bald und bereite doch schon mal den Packesel zum Spielen vor!

Deine Mama

Foto: who is danny / shutterstock

Hilfe, du bist ein Wackelzahn-Drache

Liebe Maus,

du bist nun schon so dermaßen ein Vorschulkind, inzwischen hast du sogar schon den ersten Wackelzahn verloren! Spätestens mit diesem Entwicklungsschritt ist es klar geworden: Du bist kein Kleinkind mehr, inzwischen sogar schon auf dem Sprungbrett weg vom Kindergartenkind.

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!

Mental hat sich total viel verändert:

Du bist dermaßen wissbegierig, dass du täglich die spannenden Erklärvideos von der Maus siehst.

Du bist so selbstständig, dass du alleine kurze Wege (zum Spielplatz oder zum Bäcker) gehst. Das hat mir anfangs enorm viel Angst gemacht, weil damit endgültig klar ist, dass du selbst die Kontrolle über einiges übernimmst.

Und ich helikoptere doch so schrecklich gerne…

Du stellst fest, wenn ich etwas FALSCH mache!!! Und kommentierst das staubtrocken^^

Du bist forsch, neugierig, clever, kreativ, phantasievoll und sehr herzig.

Das sind deine derzeitigen Hauptcharakterzüge.

Und ich bin so unfassbar stolz auf Dich. Und jeden Tag wieder aufs Neue erstaunt, wie viel du schon selber kannst:)

Aber deine Entwicklung bringt gerade auch echt nervige Verhaltensweisen mit sich… Du bist bockig, ziehst ein Gesicht wie sonst was, motzt herum und hast deine „Zickereiphasen“, in denen wir nichts, aber auch rein gar nichts mit dir anfangen können. Meist enden diese damit, dass du heulend im Bett liegst.

Und wenn du dich ausgeweint hast, geht es dir immer gleich wieder besser. Mich beängstigt das jedoch immer wieder…

Dass du Gewitterwolken im Kopf hast, hilft mir, das besser zu verstehen. Dein Gehirn wandelt sich gerade enorm. Nicht ohne Grund spricht man gerne von der „Wackelzahn-Pubertät“:)

Und nach einem solchen Miesepetertag bist du jedes mal mental noch ein Stück reifer. Wahrscheinlich macht es dir selber auch manchmal Angst?

Ich liebe Dich, und werde immer bei Bedarf deine Helikoptermama sein, wen du das brauchst. Und werde gleichzeitig lernen, zu akzeptieren, dass du das eigentlich nicht mehr brauchst.

Danke, dass du unser Leben so wundervoll bereicherst!!

Deine Mami

Der Wunsch nach einem Spießerleben

Liebe Püppilotta,

heute teile ich Dir meine tiefste Sehnsucht mit, die mich begleitet, seit ich so alt war, wie du es jetzt gerade bist.
Seit meinem fünften Lebensjahr sehne ich mich zutiefst nach einem klischeemäßigen Spießerleben. In meinen Träumen stelle ich mir dann immer eine Familie vor, die ein Bilderbuchleben lebt:
Mutter, Vater, Kind. Ein Haus mit Garten. Das Kind ein eigenes Kinderzimmer. Es gibt eine Küche, aus der es herrlich nach Kuchen duftet. Jedes Wochenende wird gebacken, es kommt Besuch zum Spielen bzw. zum Kaffeeklatsch. Das Kinderzimmer ist hell und bunt, es gibt viele tolle Sachen zum Spielen. Das Wohnzimmer ist der Ort zum Kuscheln und Entspannen. Im Flur ist es hell und reduziert. Die Kleiderschränke enthalten nicht zu viel des Guten, es ist leicht, Ordnung zu halten, da es nicht zu viele Sachen gibt.

Es ist immer Platz zum Malen oder Turnen da. Es gibt einen Charakter, den das Haus ausstrahlt. Es ist nicht einfach irgendwas lieblos hinplatziert sondern mit einem Plan eingerichtet. Wir haben immer genug Kakao im Haus.

Wir lieben es, zusammen zu backen und die Küche zu verwüsten. Aber auch das Aufräumen fühlt sich leicht an, da man es nicht völlig umsonst macht und außerdem alles seinen Platz hat.

Im Garten darf sich gerne ein eigenes Bäumchen entfalten.
So wie unsere Familie.

Im Haus ist es einfach schön, man fühlt sich wohl und kann sich beim schlimmsten Wetter draußen drinnen beschäftigen.
Es gibt genug Platz zum Spielen und einen eigenen Platz zum Arbeiten, den man verlassen kann um dann auch die Gedanken wieder im Hier und Jetzt zu haben.

Das ist mein Traum schon seit ich denken kann. Und vielleicht sind wir diesem Traum morgen ein großes Stückchen näher.

Ich wünsche Dir, mein Engel, dass du genau so aufwächst, wie ich es gerne wäre.
Mit diesem Haus, in dem man Freunde einladen und ein Kinderzimmer verwüsten kann. Und in dem man nicht von allen Sachen erschlagen wird.

Ich liebe Dich!
Deine Mama

Buchtipp: Das erste Buch FÜR und über hochsensible Kinder

Hallo Ihr Lieben,

heute zeige ich Euch ein Buch, welches mich persönlich sehr berührt hat. Wie ihr wisst, ist Püppilotta hochsensibel. Das ist uns schon aufgefallen, als sie ein Baby war. Hochsensible Kinder bereiten in den ersten Jahren erst einmal vor allem für die Eltern Problemsituationen. Doch sobald die Kinder flügge werden, warten auf sie viele Herausforderungen im Alltag.

…Und nun also, mit fünf Jahren, kommen die ersten Situationen, in denen Püppilotta verunsichert ist:

„Warum sehen dieses oder jenes nicht die anderen?“
„Warum fühlt sich Kind XY gerade so schlecht? Und warum geht es mir deswegen so komisch?“

Solche und ähnliche Fragen tauchen derzeit immer öfter auf. Püppilottas Emotionale Sensitivität ist für sie natürlich ein Vorteil, den sie auch bereits im Alltag nutzt. Aber manchmal wundert sie sich selber über das, was sie wahrnimmt. Und ist am Abend ganz schon „erledigt“ von allem, was sie den Tag über ungefiltert an Reizen verarbeiten musste.

Nun gibt es endlich ein Buch für hochsensible Kinder, in welchem die Kinder an die Hand genommen werden. Es spricht in der Tat die KINDER an, nicht primär die Eltern!

Sabina Pilguj hat das Buch „Ich bin wie ich bin – genial und total normal. Ein Mutmachbuch für (hoch-)sensible Kinderseelen“ geschrieben, welches vom ViaNaturale Verlag verlegt wurde.

Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden komplett durchgelesen (noch nicht durchgearbeitet, das werde ich zusammen mit Püppilotta machen, da sie ja selber noch nicht lesen kann). Und bin ehrlich begeistert. Die mutmachenden Tipps, die tolle Idee, das Buch von einem Hund erzählen zu lassen (der natürlich selber hochsensibel ist!) und die wunderschönen Bilder im Buch machen das Buch zu einem Highlight und einer wahren Unterstützung.

Danke an die Autorin und den Verlag, die zusammen ein geniales Werk für und über hochsensible Kinder erschaffen haben!

 

UND NUN DAS GESCHENK FÜR EUCH:

UNTER ALLEN, DIE HIER EINEN KOMMENTAR HINTERLASSEN, VERLOSE ICH EIN EXEMPLAR!:)

Teilnehmen könnt ihr bis zum 21.10. um 20 Uhr.

Ihr bekommt das Buch übrigens hier:

(es folgt ein Affilate Link. Wenn ihr über diesen bestellt, bekommen wir ein paar Prozente für die Empfehlung)

Zum BUCH

 

 

Liebe Grüße

Eure Mira

Die Wochenbettbox, das perfekte Geschenk für frisch gebackene Mamis:

Die Wochenbettbox

Hallo Ihr Lieben,

ich habe da eine ganz geniale Sache auf Instagram gefunden, die ich Euch hier vorstellen darf: Es gibt ab sofort die Wochenbettbox, eine Geschenkbox für das Wochenbett, die eine Hebamme zusammen mit einer Apothekerin entwickelt hat.

Ein Paket für´s Wochenbett

Frisch gebackene Mamas freuen sich natürlich sehr über die vielen Geschenke, die für das Baby kommen. Aber auch die Mütter selbst können sich hier nun freuen:)

Die Wochenbettbox bringt alles nach Hause, was das Wochenbett perfekt begleitet.

Wer sind die Entwickler der Box?

Die Berliner Hebamme Kerstin Lüking zusammen mit Ihrer Stuttgarter Freundin Friederike Habighorst-Klemm, die Apothekerin ist.

Zusammen haben sie nun die Manufaktur im Schwarzwald gegründet, in welcher sie die Produkte selber herstellen(!) und von dort aus versenden.

Was ist in der Wochenbettbox enthalten?

Mit der Wochenbettbox erhält man ein Rundum-Sorglos-Paket mit den besten Produkten, die Mutter und Kind in den ersten Wochen benötigen.

Angefangen von Cremes mit sehr außergewöhnlichen Namen (z.B. „Titti-Balm“) über einen milchbildenden Tee mit dem Namen „Latte-to-go“ bis hin zu Kompressen und homöopathischen Kügelchen ist in der Box viel, was heilt und hilft.

Und das alles ist auch noch sehr liebevoll verpackt und wird von dem Begleitheftchen, welches alle relevanten Infos über das Wochenbett enthält, ergänzt. Darin werden auch Wickeltechniken sowie das Binden eines Tragetuches erklärt (tiptop!!).

Aber schaut einfach mal hier, ich habe ein Unboxing-Video erstellt:

Wo bekommt man die Wochenbettbox?

Ihr findet sowohl die Box als auch Einzelprodukte auf der Seite

http://wochenbettbox.de

Ich gebe einen eindeutigen Daumen nach oben und empfehle sie unbedingt weiter. Auf dem Blog http://babytalk.world könnt ihr demnächst die Box aus dem Video gewinnen!

Liebe Grüße

Eure Mira

 

Brief an Mama: Ich bin jetzt groß, lass mich doch los!

Liebe Mama,

gestern waren wir spazieren. Besser gesagt: Deva und du, ihr seid gelaufen, ich bin ja mit meinem coolen roten Fahrrad gefahren. Und du hast mal wieder wunderbar bewiesen, wie lieb du mich hast. Leider auf eine wenig konstruktive Art…

Denn als es neben der Straße an der Kirche ein Stück bergab ging, bist du hysterisch hinter mir her gerannt um mich zu halten.

Mich halten.. Mensch Mama, ich habe DREI Bremsen am Rad!!!

…Und ich bin auch nicht blind oder so. Dass der Weg auf der Straße endete, war auch mir klar wie Kloßbrühe.

Aber du musstest in deine alltbekannte „Mamapanik“ gehen, wie ich es ab jetzt nenne.

Wahrscheinlich hattest du mal wieder „Kopfkino“: Du sahst mich immer schneller den Berg hinab sausen uns mitten in den Verkehr reinbrettern.

Okay, ich kann es verstehen, ich weiß wie sehr du mich liebst. Aber mal ehrlich:
Ich soll nächstes Jahr in die Schule! IN DIE SCHULE. Da muss ich auch alleine morgens den Weg zum Bus schaffen. Und ey, die Polizisten haben uns im Kindergarten soo viel beigebracht.

Nur kann ich all mein Wissen nicht zeigen, wenn du mich nicht los lässt.

Also, komm schon.

Vertraue mir. Ich bin schon groß!;)

Deine Püppilotta

Werde bloß nicht so wie ich

Meine liebste Maus,

Heute möchte ich dir ein paar Sachen mit auf den Weg geben die ich im Leben einfach nicht beherrsche.

Ich hoffe sehr, dass du es leichter haben wirst wenn du meine Macken nicht übernimmst. Zum Beispiel bin ich ganz furchtbar gut im Aufschieben. Briefe öffnen schiebe ich unfassbar gerne auf. Das Ausfüllen von Formularen  kann ich für jeden anderen Menschen auf der Welt wunderbar. Nur meine eigenen Formulare kriege ich nicht auf die Reihe. Kann Anträge stellen Behörden Nerven und tolle Kooperation an Land ziehen, solange es nicht um mich selber geht. Außerdem  kann ich andere sehr gut beraten. Zum Beispiel darin, wie man am besten aufräumt. Mir selber fällt das aufräumen dagegen total schwer, ich muss mich immer wieder überwinden obwohl ich im Nachhinein auch immer ein Glücksgefühl habe, wenn alles schön ordentlich und sauber ist. Ich habe die verrücktesten Ideen, und versuche sie immer alle auf einmal umzusetzen wodurch meistens nicht eines fertig wird. Ich wünsche dir, dass du auch verrückte Ideen hast aber dass du es schaffst eines nach dem anderen fertig zu stellen.

wenn alles schön ordentlich und sauber ist. Ich habe die verrücktesten Ideen, und versuche sie immer alle auf einmal umzusetzen wodurch meistens nicht eines fertig wird. Ich wünsche dir, dass du auch verrückte Ideen hast aber dass du es schaffst eines nach dem anderen fertig zu stellen.

Du  bist schon mit deinen fünf Jahren sehr ehrgeizig, wofür wir dich auch immer wieder loben. Doch lass dich von deinem Ehrgeiz nicht in die Ecke treiben. Ein zu großer Ehrgeiz kann dazu führen, dass man sich nie vollkommen fühlt. Man ist nie  mit sich zufrieden und vergleicht sich ständig mit anderen. Alle anderen sind hübscher, erfolgreicher, lustiger, reicher, kreativer. Für einen selbst hat man meistens nicht viel übrig, wenn man seine eigenen Ziele zu hoch steckt.

Deswegen wünsche ich dir, dass du Genügsamkeit lernst.

Dass du am Abend auf den Tag zurückblickst und mit dir zufrieden bist.  Dass du in den Spiegel schauen kannst und kein Grauen empfindest.

Du sollst mit Selbstliebe gefüllt aufwachsen und ein gutes Maß an Selbstkritik beherrschen. Ganz ohne geht es ja schließlich auch nicht.

Und du sollst mit dem, was du hast, glücklich sein. Nicht ständig immer mehr wollen.

Zu guter Letzt wünsche ich dir, dass du deinem Kind nicht irgendwann einmal eine solche Mahnung schreibst, wenn du selber Mami bist.

Du wirst übrigens großartig sein als Mama, das sehe ich jetzt schon, wenn ich dich mit deinen Puppen beobachte💕💕💕

Alles Liebe

Deine Mama

Püppilottas Blog: Mein erster Tag im Schwimmkurs. Ich mache das Seepferdchen

Hallo liebe Leute,

meine Mama sagt, ich darf hier schreiben was ich will.
Ich will euch was erzählen, was ich heute gemacht habe:

Mein neues Hobby heißt „Seepferchen“: Ich kann jetzt schwimmen!

Also jedenfalls bald.

Denn heute war mein erster Tag im Schwimmkurs. Und das war echt totaaal toll! Ich war soo aufgeregt, dass ich immer wieder Pipi musste, bevor es losging. Und als wir Kinder mit den Mamas dann am Schwimmbecken auf die Lehrer gewartet haben, war mir dann plötzlich doch ganz schön komisch im Bauch. Ich dachte schon, ich müsste schon wieder aufs Klo…

Und aufgeregt war ich!

Ich habe mich erst mal an Mama gekuschelt und auf die Lehrer gewartet. Als die dann kamen, sahen die alle so lustig aus! Die hatten so Anzüge an, die wie Superheldenkostüme aussehen. Mama sagte, dass das Neoprenanzüge sind, damit man im Wasser nicht friert. Und solche Anzüge bekamen wir Kinder auch an. Nur halt kleiner.

Und dann mussten wir alle kurz Duschen. Eine Lehrerin zeigte uns einmal wie das geht und dann sollten wir das alle der Reihe nach auch machen.

Ich war echt tapfer! Denn sonst hasse ich die Dusche!!!

Aber hier standen ja schon hinter mir die nächsten Kinder und die wollte ich nicht aufhalten…

Wir bekamen dann alle so Gürtel um den Bauch.

Danach ging es ins Wasser. Und da kamen meine Bedenken direkt wieder: Wir gingen nämlich in das große Schwimmerbecken. Und nicht in das Kinderbecken!

Aber wir können doch noch gar nicht schwimmen?

Meine Sorge wurde dann aber weggepustet als ich sah, dass alle Kinder wegen dem Gürtel im Wasser oben blieben. Und bei mir klappte das auch!

Wir bekamen dann die Beinbewegung erklärt und übten das am Beckenrand im Wasser mit den Beinen gaaamz lange.

Das war sooo anstrengend!

Und dann hieß es plötzlich dass die Stunde nun rum ist. Und wir alle noch einmal rutschen sollten.

Ja! Rutschen! Auf der großen orangenen Rutsche, vor der ich immer so Angst habe!

Aber alle Kinder rannten schon zur Leiter… Mir wurde ganz heiß und kalt und meine Beine waren plötzlich sehr schwer…

Und ich musste ganz schnell aufs Klo!!

Meine Mama rging mit mir dorthin und als wir wieder kamen, waren noch zwei Kinder an der Leiter.

Also waren sie noch nicht alle durch, und ich stellte mich an.

Oben auf der Leiter sah ich dann, dass eine Lehrerin in der Kurve auf uns wartet und bremste. Und die andere Lehrerin stand ganz unten um uns aufzufangen.

Also wagte ich es!

Zwar etwas ungestüm und extrem langsam, aber:

HEY, ICH WAR GERUTSCHT!!!!!

Ich bin geruuuuuuutscht!!! *sing*

Die große orangene Rutsche:-)

Yippie, morgen geht es weiter!

ICH BIN SOOO STOLZ! Das muss ich direkt mal om Kindergarten alles erzählen;)

Liebe Grüße

Eure Püppilotta